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Zubehör: Warum die Montage genauso wichtig ist wie der Sensor

 

Zur Vorbereitung einer Zugprüfung werden zunächst häufig die Kapazität des Sensors, die Maschine, die Auflösung und deren Genauigkeit festgelegt. Außerdem muss berücksichtigt werden, wie die Kraft auf das Prüfstück übertragen wird. Spannbacken, Klemmen, Prüfplatten und Halterungen bestimmen die mechanischen Bedingungen der Prüfung.

Eine falsch ausgerichtete, verrutschende oder durch das Festziehen beschädigte Probe kann zu einem schwer interpretierbaren oder fehlerhaften Ergebnis führen. Die Kalibrierung des Sensors ersetzt daher nicht die Überprüfung der Montage. Hier sind vier Punkte, die vor dem Start eines Tests oder einer Messreihe zu überprüfen sind.

Die Kraft in die richtige Richtung ausüben

Mors plats de tractionBei Zugversuchen muss die Probe in der vorgesehenen Belastungsachse positioniert werden. Eine Verschiebung oder Neigung kann zu unerwünschter Durchbiegung oder zu Messfehlern des Sensors führen. Die Ausübung der Zugkraft in der vorgesehenen Achse des Sensors ist für die Genauigkeit der Messung unerlässlich.

Die Einstellung betrifft alle Aspekte: Befestigung des Zubehörs, Position der Backen und Zentrierung der Probe. Bestimmte Zubehörteile erleichtern diesen Schritt. Die flachen Schraubbacken mit 5 kN von Andilog ermöglichen beispielsweise die Einstellung der Ausrichtung zwischen Ober- und Unterbacke.

Erhalten, ohne zu beschädigen

Revêtement morsEine zu schwache Klemmung kann dazu führen, dass die Probe verrutscht. Umgekehrt kann eine zu starke Klemmung die Probe beschädigen und die Prüfung beeinträchtigen.

Die Oberfläche der Spannbacken (Metall, pyramidenförmig, Diamant, Gummi, gezahnt ...), ihre Form (flach, V-förmig, U-förmig ...) und die Spannkraft müssen an das Material und dessen Geometrie angepasst sein. Eine flexible Folie, ein Draht und ein starres Metallteil stellen unterschiedliche Anforderungen an die Greifkraft.

Auch der von den Backen ausgeübte Druck kann das Ergebnis beeinflussen. Ein zu festes Spannen kann beispielsweise dazu führen, dass ein Prüfkörper spröde wird und sich der Bruchwert verändert. Der Einsatz von pneumatischen Spannbacken kann manchmal für wiederholbare Ergebnisse unerlässlich sein.

Vor einer Versuchsreihe sollte ein erster Versuch durchgeführt werden, um ein Verrutschen oder einen Bruch an der Klemmstelle festzustellen. Diese Anzeichen erfordern eine Überprüfung der Montage, bevor das Ergebnis als Produkteigenschaft gewertet wird.

Die Testgeometrie einhalten

Couteau double lamesDas Zubehör bestimmt auch, wie die Belastung aufgebracht wird. Beim Schälversuch beispielsweise gehört der Winkel zu den zu beherrschenden Parametern. Beim Druckversuch müssen Form und Kontaktfläche des Werkzeugs der gewünschten Belastung entsprechen.

Auch die Vorbereitung der Probe spielt eine Rolle. Der PEELTEST F88 von Andilog umfasst insbesondere Schneidwerkzeuge mit festgelegter Breite und spezielle Spannbacken zum Halten der Proben. Die Montage wird somit bereits beim Zuschneiden der Probe vorbereitet.

Gleiche Bedingungen wiederherstellen

Um mehrere Versuche zu vergleichen, dokumentieren Sie die Positionierung, die Länge der Probe zwischen den Spannbacken, die Spannbedingungen und die Verfahrgeschwindigkeit. Je nach verwendetem Zubehör kann ein Anschlag oder eine Markierung die erneute Positionierung erleichtern.

Ein Foto der Montage und eine kurze Anleitung sind hilfreiche Hilfsmittel für die Bediener. Führen Sie nach einem Zubehörwechsel erneut Überprüfungen durch, bevor Sie die Messreihe fortsetzen.

Bevor Sie sich für ein Zubehörteil entscheiden, stellen Sie sich drei Fragen: Welches Teil muss gehalten werden, welche Kraft muss ausgeübt werden und welche Bedingungen müssen nachgebildet werden? Die Antworten bestimmen sowohl die Wahl der Halterung als auch die des Sensors.

Möchten Sie die für Ihre Anwendung geeignete Konfiguration festlegen? Andilog unterstützt Sie bei der Auswahl des Zubehörs und des Messsystems.

 

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